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Feuerwache

Zur Unterbringung der Fahrzeuge, der Ausrüstung, sowie der Einsatzbekleidung der Feuerwehrkameraden, steht uns die Feuerwache zur Verfügung. Die Wache besteht aus 3 Teilen: dem Umkleideraum für die Einsatzkräfte, der Fahrzeughalle, sowie einem Schulungsraum für die Jugendfeuerwehr. Des Weiteren steht uns ein Multimedia-Schulungsraum mit Küche im Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. Angrenzend an den Umkleidebereich, befindet sich ein WC mit Dusche, in der sich die Einsatzkräfte nach dem Einsatz "frisch machen" können.

In der Fahrzeughalle ist Platz für 3 Fahrzeuge. Die Wache wurde 2008 angebaut, so dass nun Stellplätze vorhanden sind. Auf dem freien Stellplatz werden Schläuche und im Winter die Holzgarnitur vom Florians-Platz gelagert.

Bei dem Um- und Anbau 2008 wurde nicht nur der Schulungsraum für die Jugendfeuerwehr vergrößert, es wurde auch der Florians-Platz eingerichtet. Zur Weihnachtszeit wird dort ein Weihnachtsbaum aufgestellt und im Sommer bietet eine gemütliche Sitzgarnitur eine kleine Erholung im Schatten der Feuerwache.

Die Jugendfeuerwehr besitzt, wie schon erwähnt, einen eigenen Schulungsraum. Im Winter wird dort theoretischer Unterricht durchgeführt. Auch ein kleiner Kicker-Tisch hat seinen festen Platz im Schulungsraum, um ab und zu in den Pausen ein Spielchen zu machen.

Im Dorfgemeinschaftshaus befindet sich ein Multimedia-Schulungsraum für die Feuerwehr. Hier finden die theoretischen Ausbildungsdienste statt. Ein Beamer und eine Magnettafel zum unterrichten sind vorhanden und fest installiert. Der Raum steht natürlich auch anderen Vereinen in Herrhausen zur Verfügung. So wird er zum Beispiel auch beim Blutspenden mitgenutzt.

Geschichte der Feuerwache

Als die Feuerspritze noch neben dem Leichenkarren stand.

Bei der Gründung der Wehr, am 4. Juni 1919, war von einem richtigen Gerätehaus noch keine Rede, die Feuerspritze stand zwar im 1856 erbauten Spritzenhaus, dieses hatte aber eher den Charakter einer Scheune, zudem war der Leichenwagen der Gemeinde hier stationiert. Hier waren auch die wenigen Gerätschaften gelagert. Als Ausrüstung standen zur Verfügung: 9 große Schläuche a 10 m, 2 Standrohrschläuche a 1,5 m, 2 Standrohre, 3 Saugschläuche, 4 Mundstücke, eine neue und eine alte Spritze, ein Zugtau, ein Saugkorb, eine Leiter (Spritzenhaus), eine Steigleiter mit 2 Stützen und drei Feuerhaken.

1940 kam die erste Tragkraftspritze in das Gebäude. 1958 wurde die Sirene auf dem Spritzenhaus montiert, die aber Aufgrund des niedrigen Standortes einige Probleme bereitete, doch das ist eine andere Geschichte.

In den 60er Jahren erfolgte dann der erste Ausbau zum eigentlichen Gerätehaus, es entstand eine richtige Fahrzeughalle mit integriertem Umkleideraum. Obwohl ungeheizt, wurde hier jetzt auch im Winter der Übungsdienst abgehalten. 1967 füllte dann ein LF 8 Opel Blitz den Stellplatz.

1980 ergab sich dann die Möglichkeit einen zeitgemäßen und geheizten Schulungsraum zu erhalten. Die nahegelegene - gerade geschlossene - Dorfschule wurde zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Der damalige Ortsbrandmeister Werner Dürkop ergriff die Chance und setzte sich durch. So erhielt die Feuerwehr endlich einen geeigneten Raum mit einer angeschlossenen Küche.

1997/98 wurde das Gerätehaus – unter dem damaligen OBM Jürgen Warnecke jun. - in einer ersten Ausbaustufe erweitert. Im Obergeschoß entstand ein kleiner Übungsraum, ein gesonderter Umkleideraum wurde angebaut, und ein zweiter Stellplatz geschaffen, auch ein WC mit Dusche durfte nicht fehlen. Am 28. März 1998 erfolgte die feierliche Einweihung.

Die zweite Ausbaustufe – unter dem OBM Achim Fehlig - erfolgte in einem dreijährigen Ausbau, der am 9. März 2007 mit der feierlichen Einweihung abgeschlossen wurde. Eine neue Fahrzeughalle entstand als Anbau und der Schulungsraum im Obergeschoß wurde erweitert. Dadurch wurden ausreichende Stellflächen für die beiden Einsatzfahrzeuge geschaffen. Als Erklärung: Der alte Stellplatz für das LF 8 war so klein, das bei den Spiegeln, beim Tor nur 3 cm auf jeder Seite Luft war. War das Fahrzeug eingeparkt hatte man bis zur Leiter am Heck 5 cm und bis zum Tor vorne nur 3 cm Platz!

Bei den beiden letzten Ausbauten war der damalige und langjährige Stellvertretende Ortsbrandmeister Horst Wegner einer der treibende Kräfte, der mit viel Herzblut die Ausbauten durchführte, er starb leider viel zu früh.

Heute fügt sich das mit Fachwerk verkleidete und in Eigenleistung erbaute Gerätehaus harmonisch in das Dorfbild ein.

Zu guter Letzt eine kleiner Ausschnitt zur Eigenleistung. Die Kameraden der Wehr fällten die Bäume 1997 im Gemeindewald, sägten die Balken und Bretter im Sägewerk Bockfeld selbst, um sie zu guter Letzt selbst zu verbauen. Eine Schweißtreibende Arbeit.

Donnerstag, 23. November 2017

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